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Werdegang – politische Stationen

Auf eine ausführliche und gar wertende Biographie zu in etwa dem Anfang meiner ersten Lebenshälfte wird verzichtet, da es im Rahmen dieser Seite um mein öffentliches Wirken, sprich meine Politik gehen soll, und nicht so sehr um ein Tagebuch. Außerdem dürfte dies auch kaum jemand interessieren, abgesehen davon, dass nicht alles jeden etwas angeht.

Zur politischen Entwicklung: Ich entstamme keinem politisch nationalen Elternhaus, sondern vielmehr einem, das ich der Gattung Wechselwähler zuordnen würde. Ein erstes politisches Interesse begann sich mit ca. 15 Jahren bei mir zu entwickeln, und speiste sich überwiegend aus der Nachrichtenberichterstattung und der rudimentären Tageszeitungslektüre. Sukzessiv bemühte ich mich um darüber hinausgehende Informationen, bis ich - durch mit Beginn der 90er Jahre eingetretene persönliche Bekanntschaften - im Rahmen einer seinerzeit neu entstehenden kleinen Organisation namens Nationaler Block, die auf Bayern beschränkt war, aktiv wurde. Diese ersten – zugegeben: etwas radikalen - politischen Gehversuche endeten mit dem Verbot dieser ohnehin weitgehend wirkungslosen Organisation nach dem Vereinsrecht durch den Innenminister im Juni 1993. Mit dem Abstand von - bei Abfassen dieser Zeilen - nunmehr über zwanzig Jahren muß ich eingestehen, diesen Abschnitt inzwischen durchaus auch mit kritisch-differenziertem Blick zu sehen.

Im Anschluß daran pflegte ich kurze Kontakte zur Deutschen Liga für Volk und Heimat (DLVH) und eingehendere zur Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD), insbesondere deren Jugendorganisation den Jungen Nationaldemokraten (JN), was zum meiner ersten Kandidatur als noch Parteiloser für die NPD zu den bayerischen Landtagswahlen im Jahr 1994 führte. Diverse Kandidaturen sollten bis zum heutigen Tage folgen. Als ich im Jahre 1995 den JN und 1996 der NPD beitrat, setzte eine schnelle Entwicklung als das, was man landläufig „Parteifunktionär“ nennt ein. Noch 1995 wurde ich zum Beisitzer in den bayerischen JN-Landesvorstand gewählt und 1996 erfolgte zudem selbiges für den NPD-Landesvorstand. Ebenfalls 1996 wurde ich berufenes Mitglied des JN-Bundesvorstandes. Bereits im Jahr darauf, 1997, wurde ich zum JN-Landesvorsitzenden Bayern (bis 1999) wie auch zum stellv. JN-Bundesvorsitzenden gewählt und übernahm in der NPD die Funktion als bayerischer Landesgeschäftsführer, die ich bis fast Mitte 2005 innehatte.
Im April 1999 wurde ich zum JN-Bundesvorsitzenden gewählt und führte dieses Amt bis etwa Ende 2002 aus. Seit 1999 war ich somit gemäß Parteisatzung kraft Amtes, jedoch ab 2000 auch gewähltes Mitglied des NPD-Parteivorstandes. Seit Anfang des neuen Jahrtausends bekleidete über viele Jahre auch das Amt des stellv. bayerischen Landesvorsitzenden.

Mit dem Landtagseinzug der NPD in Sachsen im Jahre 2004 fungierte ich als parlamentarischer Berater der NPD-Landtagsfraktion in Dresden mit den Schwerpunkten betreffend den Ausschuß Wirtschaft, Arbeit, Verkehr. Bis zum Ausscheiden 2014 war ich an federführenden Tätigkeiten zu den Themenbereichen Landesentwicklungsplan, Verwaltungs- und Funktionalreform sowie Doppelhaushalt maßgeblich beteiligt. In der Fünften Legislaturperiode war ich zudem als externer Sachverständiger einer Enquete-Kommission des Landtags tätig.

Auf dem Parteitag 2006 wurde ich zum stellv. Parteivorsitzenden – gem. Parteisatzung mit Sitz im Parteipräsidium - gewählt und 2008 erneut in diesem Amt bestätigt. Ich übernahm im Präsidium die Amtsleitung Politik und war in dieser Zeit Leiter der Programmkommission. Im Laufe des Jahres 2009 legte ich die Leitung der Programmkommission aus damals vorstandsinternen Gründen nieder und kandidierte auf dem außerordentlichen Bundesparteitag 2009 aufgrund seinerzeit politischer Differenzen nicht mehr für den Parteivorstand. Gegenwärtig über ich die Leitung der Abteilung Landespolitik im bayerischen NPD-Landesvorstand aus. Darüber hinaus schrieb ich - in meiner Eigenschaft als Parteifunktionär - in den Jahren 1996 bis 2002 für die zeitweilig erscheinenden Publikationen „Einheit & Kampf“ sowie „Der Aktivist“. Zudem schrieb und schreibe ich für die NPD-Parteizeitung „Deutsche Stimme“.

Neben der Politik war ich von 2008 bis 2014 mit einem Volljuristen als Mitgesellschafter als Gewerbetreibender im Bewachungsgewerbe tätig, bis nach medialer Berichterstattung, ausgelöst durch einen bayerischen SPD-Landtagsabgeordneten, die Behörden mit dem Ziel aktiv wurden, die Gewerbeerlaubnis zu entziehen -, welches Anfang 2014 mit einem zweitinstanzlichen Urteil vor dem Landesverwaltungsgericht gelang. Ein ungewöhnlicher Vorgang in meinem Leben ereignete sich im Oktober 2014: kurz vor dem NPD-Bundesparteitag, hinsichtlich den ich erklärte, für das Amt des Stv. Parteivorsitzenden kandidieren zu wollen, nachdem ich als Kandidat die meisten Vorschläge der Kreisverbände hierfür erhielt, wurde ich aufgrund der Wiederaufnahme (!) eines ursprünglich bereits eingestellten Ermittlungsverfahrens gegen mich aus dem Jahr 2010 (!) in Untersuchungshaft genommen. Als Haftgrund wurde mit Blick auf die wiederaufgenommenen Ermittlungen Verdunkelungsgefahr genannt – nach vier Jahren!! Das lange Ende war zwar - vielleicht auch, weil medial zuvor fragwürdig hoch aufgehangen - kein Freispruch, sondern eine Geldstrafe von 80 Tagessätzen zu je 20,- € wegen „psychischer Beihilfe“ (meine alleinige Anwesenheit reicht wohl in einem gewissen Radius aus, andere zu Straftaten zu animieren, die ich dann mit zu verantworten habe...) zu einer Körperverletzung, die jemand anderer angeblich begangen haben soll, der sich zum Zeitpunkt dieser Abfassung um ein Revisionsverfahren bemüht. Hierfür verbrachte ich mehrere Monate in Untersuchungshaft...

Ich bin nach wie vor Mitglied des bayerischen NPD-Landesvorstandes und inzwischen freiberuflich als freier Journalist tätig...zumindest solange, bis man mir vielleicht auch noch das Schreiben untersagt...

Die Fortsetzung schreibt das Leben…


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