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20.12.2017

Wieso ist die EZB nicht gleich der Fed zu einer Zinswende in der Lage?

Lesezeit: etwa 5 Minuten

Sascha A. Roßmüller Die Draghi´sche Geldpolitik der EZB ist seit geraumer Zeit unter Kritik. Umso interes­santer ist, dass sie sich zudem von der geldpolitischen Marsch­richtung aus Übersee inzwischen deutlich unter­scheidet. Die Zinsschere zwischen Europa und den USA öffnet sich zunehmend. Während man in Frankfurt geradezu starrsinnig an der Nullzin­spolitik festhält und dadurch die Sparg­roschen „weg-inflationiert“ werden, hat die Federal Reserve in den USA längst begonnen, den Leitzins wieder anzuheben. Die scheidenden US-Noten­bank­chefin Janet Yellen hat die ebenfalls in den USA als Krisen­management praktizierten milliar­densch­weren Anleihekäufe reduziert und bereits mehrmals die Zinsen wieder erhöht. Der Zins, für den sich über dem großen Teich Banken Geld leihen können, liegt mittler­weile zwischen 1,25 und 1,5 Prozent, perspek­tivisch weiter ansteigend. In den USA wird im Gegensatz zu Europa die Zinswende vollzogen. Die ökonomischen Weltunter­gangsszenarien, mit denen eine europäische Zinswende bei der EZB mantrahaft beschworen werden, sind in Amerika nicht zu ...

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25.11.2017

Paradise-Papers – der skandalöse Datenschatz aus der Südsee!

Lesezeit: etwa 4 Minuten

Offshore-Steuer­vermeidung in Milliardenhöhe! Es war vor etwa einem Jahr als unter dem Schlagwort Panama-Papers erneut eine erhitzte Debatte bezüglich fragwürdiger bis teils illegaler Steuer­vermeidungs­tricks der inter­national agierenden großen Kapitaleigner geführt wurde. Vergleichbar dem Beispiel „Und täglich grüßt das Murmeltier“ wird uns selbige Debatte erneut für einige Zeit, nur unter dem neuen Etikett Paradise-Papers, beschäftigen. Man möge sich aber davor hüten, die Steueroasen einzig in fernen Südseeinseln des Pazifiks zu vermuten. Die Erinnerung an die unter Luxemburg-Leaks bekannt gewordene Diskussion belehrt diesbezüglich eines Besseren. Doch worum handelt es sich nun beim steuer­recht­lichen Südseeschatz Paradise-Papers? In erster Linie ist es ein zugespielter Datenschatz, dessen Herkunft auf die auf den Bermudas ansässigen Anwalts­kanzlei Appleby zurückgeführt wird und dem Netzwerk inves­tigativer Journalisten (ICIJ) zugespielt wurde. Bei besagtem Netzwerk handelt es sich um mehr als 90 Medien und über 380 Journalisten, die sich angeblich ein ...

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23.10.2017

Brexiteers von May´s Florenz-Rede beunruhigt!

Lesezeit: etwa 8 Minuten

„Brexit means Brexit“ oder doch nur EU-Satel­liten­staat? Sascha A. Roßmüller Seit dem Brexit-Votum Mitte 2016 ist der Brexit – und wird es wohl auch noch geraume Zeit bleiben – das bestimmende Thema in Großbritannien wie ebenso auf EU-Ebene. Nach ihrer Lancaster House-Rede zu Jahres­beginn wählte die britische Premier­minis­terin Theresa May im September die Renaissance-Metropole Florenz für ihre zweite „große“ Brexit-Rede an die europäische Öffent­lichkeit. Während ihre Kritiker aus den Reihen von Ukip aufgrund ihres entschiedenen „Brexit means Brexit“ zu anfangs spürbar an den Rand gedrängt wurden, gingen diese nach besagter Florenz-Rede wieder energisch in die Offensive. Nicht nur den Leave-Protag­onisten seitens der Ukip, sondern sogar Tory-Brexiteers erschien May´s Rede zu sehr als ein „Brexit light-Fahrplan“, der weder Fisch, noch Fleisch ist, und am Ende das Vereinigte Königreich doch nur zu einem EU-Appendix degradiert. Womöglich ließ sich Theresa May von der zurückliegenden Wahl irritieren, ...

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27.09.2017

170. Geburtstag des einzigen jemals vom deutschen Volk gewählten Staat­sobe­rhauptes

Lesezeit: etwa 4 Minuten

Erinnerung an den Held von Tannenberg und Reichspräsidenten Paul von Hindenburg Sascha A. Roßmüller Vor 170 Jahren, am 02. Oktober 1847 erblickte in Posen ein großer Deutscher und ein mustergültiger Exponent preußischen Pflicht­bewusst­seins das Licht der Welt: die Rede ist von keinem geringeren als dem Helden von Tannenberg des Ersten Weltkrieges und späteren Reichspräsidenten Paul von Hindenburg. Paul von Hindenburg entstammte väterliche­rseits einem alten ostpreußischen Adels­geschlecht, der Familie von Benec­kendorff und von Hindenburg. Mütterliche­rseits kann man sagen, dass sich in ihm altes Adels- und gutes Bürgerblut verbanden. Welch ein Mensch Hindenburg war, lässt sich nicht allein an seinen großen militärischen Schlachten oder staatsmännischen Taten ablesen, sondern nicht weniger an seiner ersten großen Liebe. Zunächst war Paul von Hindenburg nämlich mit Irmengard von Rappard aus Sögeln verlobt, die jedoch vor der Hochzeit mit 17 Jahren an Schwind­sucht verstarb. An ihr zeigt Paul von Hindenburg, welche hinge­bungs­volle und gefühlstief ...

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09.09.2017

System­relevante Bank mit Verlusten

Lesezeit: etwa 7 Minuten

Horrende „Derivate-Leichen“ im Keller der Deutschen Bank! Die Deutsche Bank, nach Bilanzsumme das größte Kreditin­stitut der Bundes­republik, wurde 1870 mit dem Ziel gegründet, die inter­nationalen Handels­beziehungen zu stärken. Gegenwärtig ist die Deutsche Bank weltweit in über 70 Ländern vertreten und obwohl die Deutsche Bank als Univer­salbank die gesamte Bandbreite der Banken- und Finanz­dienst­leis­tungen in ihrem Portfolio aufweist, liegt der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit eindeutig auf dem Invest­ment­banking. Mit letzterer Weichen­stellung erfolgten nach einem anfänglichen Strohfeuer exor­bitanter Renditen aber auch die nachhal­tigen Probleme. Bis vor nicht allzu langer Zeit und teils noch heute ist die Bank mit Fragen zu den Rechtsstreitig­keiten in den USA, zu Geldwäschevorwürfen im zweis­telligen Milliar­denbereich in Russland, zu Libor-Manipulationen, zur angedrohten 14-Milliarden-Dollar-Strafe beschäftigt. Exis­tenzielle Probleme, die allen Bemühungen zum Trotz nach wie vor zur Belastung werden könnten. Unübersehbarer Ausdruck der Verstimmung unter den Aktionären war ...

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06.09.2017

Papst Franziskus sollte auf die Worte Aphrems II hören!

Lesezeit: etwa 4 Minuten

Der Vatikan als Teil der Migrations-Lobby – Fragwürdige Empfeh­lungen des Pontifex Sascha A. Roßmüller Papst Franziskus wünschte sich zu Beginn seines Pontifikats eine Arme Kirche, und es darf unzweifelhaft zu einer ihrer vornehmsten Aufgaben gezählt werden, sich der Beladenen und denen auf der Verlierer­seite dieser Welt anzunehmen. Was jedoch nirgends geschrieben steht, ist, dass die Kirche sich einer undif­feren­zierten Sichtweise zu befleißigen hätte und die Rolle einer Migrations­lobby einnehmen müsse. Diesen Eindruck kann oftmals gewinnen. Vor fast genau einem Jahr, im September 2016, berichteten beis­piels­weise die Medien von der päpstlichen Empfehlung der Willkom­mens­kultur als Mittel der Terroris­musbekämpfung, das dieser anlässlich eines Treffens mit Jesuiten aussprach. Mehrmals rief der Pontifex dazu auf, die Flüchtlinge gastf­reundlich in Europa aufzunehmen, ohne sich jedoch dazu zu äußern, dass entgegen der politischen Praxis verge­blicher Integ­ration­sexperimente Gastf­reund­schaft qua natura ein temporär begrenztes Entge­genkommen darstellt. Der Vatikan-Staat selbst besitzt ...

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17.08.2017

Neuregelung der Bund-Länder-Finanz­beziehungen begünstigt die starken Länder

Lesezeit: etwa 7 Minuten

Reform des Länderfinan­zaus­gleichs schwächt den Föderalismus Sascha A. Roßmüller Mehr als zwei Billionen Euro beträgt die gesamte Staats­schuld der sich gerne als Wirtschafts­lokomotive darstel­lenden Bundes­republik. Bundes­finanz­minister Wolfgang Schäuble (CDU) wirbt gerne mit der sogenannten „Schwarzen Null“ und war zwar bemüht, wenigstens die weitere Neuver­schuldung des Bundes im Zaum zu halten, doch hatte dies vielfach zur Folge, dass die Kommunen und die Ländern mit ihren steigenden Belastungen allein im fiskal­politischen Regen stehen gelassen wurden. Von den sogenannten versteckten Schulden über ausge­lagerte Eigen­betriebe und Inves­titionsstau ganz zu schweigen. Gleich der EU-Ebene weist auch die Bundes­republik einige wenige Geberländer und viele Nehmerländer auf. Sowie Deutschland regelmäßig der mit Abstand größte Geldgeber innerhalb der EU ist, war der Freistaat Bayern auch im vergangenen Jahr wiederum der mit Abstand größte Geldgeber im Rahmen des Länderfinan­zaus­gleichs. Laut Auskunft des Finanz­minis­teriums stemmte dieser ...

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09.08.2017

National­demo­kratische Systemk­ritik heißt mehr Demokratie wagen!

Lesezeit: etwa 7 Minuten

Prof. v. Arnim: „Das Grundp­roblem unserer Demokratie ist, dass sie keine ist.“ Sascha A. Roßmüller Laut Definition des seitens des heutigen Mainstream durchaus angesehenen Abraham Lincoln zeichnet sich die repräsentative Demokratie wie folgt aus: Regierung durch das Volk und für das Volk. Unabhängig davon, dass die herrschende Politik heute das Volk, sprich den vorkon­stitutionellen Souverän an sich auszutauschen gewillt ist, scheint eine diesbezügliche demokratiepolitische Diskussion mehr als berechtigt. Zielsicher auf den Punkt gebracht hat dies bereits 2001 der Speyerer Staats­rechtler Professor Hans Herbert von Arnim, als er in seinem Buch mit dem Titel „Das System“ einleitend folgende Feststellung formulierte: „Jeder Deutsche hat die Freiheit, Gesetzen zu gehorchen, denen er niemals zugestimmt hat; er darf die Erhabenheit des Grund­gesetzes bewundern, dessen Geltung er nie legitimiert hat; er ist frei, Politikern zu huldigen, die kein Bürger je gewählt hat, und sie üppig zu versorgen – mit seinen Steuer­geldern, über deren Verwendung er niemals befragt wurde. ...

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14.07.2017

Deutsche Minderheit der Heimat­verbliebenen – Erbe und Auftrag

Lesezeit: etwa 7 Minuten

Ethnokul­turelle Identität bedarf wesentlich des Erhalts der Sprache Sascha A. Roßmüller Es ist zwar in der bundes­repub­likanischen Politik viel von Minder­heit­enpolitik die Rede, doch handelt es sich dabei nahezu ausschließlich um eine identitätsver­gessene Politik, fremdstämmige Minder­heiten sukzessive zu Mehrheiten werden zu lassen. Über Minder­heit­enpolitik im Zusam­menhang mit deutschen Minder­heiten in deren nicht dem BRD-Territorium zugehörigen ange­stammten Siedlungs­gebieten vernimmt man im Alltag kaum je eine Silbe. Die Bundes­mittel, die für den Erhalt und die Förderung der deutschen Kultur unserer Volks­genossen in besagten Gebieten ihre spärliche Anwendung finden, stehen in keinem Verhältnis zu den horrenden Ausgaben, die zur Bewältigung der Flüchtlingskrise für Fremde freigegeben werden. Es ist aber ein Fehler zu glauben, es handelte sich bei den deutschen Minder­heiten um eine vergleichs­weise nur kleine und somit weniger finan­zielles Augenmerk beansp­ruchende Bevölkerungs­gruppe. Trotz gravierender Vertreibungs­verbrechen und jahrzehn­telanger Repression Deutscher in den ...

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12.07.2017

IS ante portas!

Lesezeit: etwa 4 Minuten

Sascha A. Roßmüller Auch wenn der IS im Mittleren Osten territorial zurückgedrängt wurde, ist eine für Europa äußerst gewichtige Frage im Zusam­menhang mit der radikalis­lamischen Terrormiliz seit langem unbeant­wortet. Nämlich die Frage nach der Gefahr, ob die Westbal­kanstaaten sukzessive an den IS verloren gehen. Seit Beginn der Kämpfe im Mittleren Osten zeichnete sich die Westbal­kanregion als schwer­punktmäßiges Rekrutierungsfeld Europas für militante Islamis­teng­ruppen aus. Knapp ein Viertel der aus Europa stammenden ausländischen Kämpfer des Islamischen Staates stammen aus Albanien, Bosnien und Herzegowina, dem Kosovo und Mazedonien. Und gerade im Zuge dessen der IS im Irak und in Syrien zunehmend unter Druck gerät, könnten zurückkehrende IS-Kämpfer zur Lunte am Pulverfaß Westbalkan werden. Bosnien und der Kosovo weisen die höchste Pro-Kopf-Dichte an Salafisten und sogenannten islamis­tischen Kämpfern - oder zutref­fender Terroristen - in Europa auf. Die Anfänge der salafis­tischen Ausbreitung im Balkan liegen im Wesent­lichen im Krieg der 1990er Jahre ...

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23.06.2017

Soziale Frage und Leistungs­gesell­schaft in der Arbeit­nehmerpolitik

Lesezeit: etwa 6 Minuten

Wirtschafts­solidarität durch Mitar­beiter­kapital­beteiligung schaffen! Sascha A. Roßmüller Die soziale Frage beantwortet sich zwar nicht allein, aber doch wesentlich über die Wirtschaft, deren Gelingen wiederum in der Aufgabenerfüllung des Kapitals und der Organisation der Arbeit ruht. Da Kapital wiederum wesentlich durch Arbeits­leistung entsteht, ist es politisch angebracht, über Arbeit und Kapital nachzudenken, vor allem im Zusam­menhang mit der sozialen Frage, soll diese nicht losgelöst vom Gedanken der Leistungs­gesell­schaft betrachtet werden. National­demo­kratische Auffassung ist, Soziales, Arbeit und Kapital nicht gege­neinander in Stellung zu bringen, sondern zusam­menzudenken. Will man partizipationsfähige Strukturen in einer Gesell­schaft, darf sich Arbeit­nehmerpolitik nicht in der partikularen Organisation der Nicht­kapitaleigner erschöpfen, wie dies vielfach linkes Gewer­kschafts­verständnis ist. Zumal angesichts einer Entwicklung, durch die demokratische Strukturen, sprich Partizipationsmöglichkeiten zunehmend globalis­tisch geschliffen werden, ist eine herkömmliche Politik der ...

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15.07.2018
Europa contra EU - Im Gespräch mit Sascha Roßmüller
15.07.2018, Europa contra EU - Im Gespräch mit Sascha Roßmüller
  • Europa contra EU - Im Gespräch mit Sascha Roßmüller
14.07.2018
Europa contra EU – Los von Brüssel: Buchvorstellung, Sascha Roßmüller
14.07.2018, Europa contra EU – Los von Brüssel: Buchvorstellung, Sascha Roßmüller
  • Europa contra EU – Los von Brüssel: Buchvorstellung, Sascha Roßmüller
28.07.2017
Sascha Roßmüller - Auftakt zur Bundestagswahl 2017
28.07.2017, Sascha Roßmüller - Auftakt zur Bundestagswahl 2017
  • Sascha Roßmüller - Auftakt zur Bundestagswahl 2017
08.03.2017
Sascha Rossmülller – Rede zum politischen Aschermittwoch 2017
08.03.2017, Sascha Rossmülller – Rede zum politischen Aschermittwoch 2017
  • Sascha Rossmülller – Rede zum politischen Aschermittwoch 2017


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