sascha-rossmueller.de - Die Garantie für bessere Politik

Aktuelles

15.12.2013

Europäische Demokratien statt USA-EU-Freihan­dels­diktatur!

Lesezeit: etwa 9 Minuten

ASEAN, NAFTA, MERCOSUR und nun auch noch TTIP – die Chefg­lobalisierer aus den Konzer­netagen arbeiten zielführend an der profitorien­tierten Unter­werfung jeglicher noch verbliebener demokratischer Souveränität in Europa. Nachdem die europäischen National­staaten zunehmend ihre Kompetenzen an die supranationale EU-Technok­ratie verlieren, droht nun der Einfluß der Politik auf die wesent­lichen Alltags­entwick­lungen in Gänze marginalisiert zu werden, indem die Gestal­tungs­macht von den gewählten Institutionen bzw. vom politischen Diskurs überhaupt auf die profitorien­tierte Interes­sensphäre verlagert werden soll. Ein sämtliche anderen Strukturen hinter sich lassender und deren spezifische Merkmale und Interessen dominierender expansiver Markt wird Gestaltung durch Handel ersetzen, wenn das hinter verschlos­senen Türen in Geheim­verhand­lungen angestrebte Freihan­delsabkommen unter dem Namen Transat­lantic Trade and Investment Partnership (TTIP) zwischen den USA und der EU wie geplant bis 2015 in Kraft treten sollte. Sascha A. Roßmüller Seit langem sind die Protag­onisten des Neolibe­ralismus ...

...weiter

05.12.2013

CDU/CSU und SPD – Ein Koalitions­vertrag gegen das Volk

Lesezeit: etwa 10 Minuten

In der Nacht vom 26./27. November verein­barten sich die Union­spar­teien und die SPD auf ein 185-seitiges Vertragswerk, das sie ihrem künftigen Regierungs­handeln zugrun­delegen wollen. Seitdem feiern sich alle Beteiligten als „Sieger“ und proklamieren für sich, ihre jeweilige politische Handschrift als im Vertrag wesentlich zu erkennen. Dies nimmt allerdings angesichts einer Verhand­lungs­runde von sozial­demo­kratisierter „Merkel-Union“, „Agenda-Sozis“ und flexibler „Drehofer-CSU“ nicht Wunder, unter­scheiden sich doch die sich fälschliche­rweise als Volkspar­teien bezeich­nenden Koalitionäre kaum in ihren grundsätzlichen Parteizielen. Man vertritt im Wesent­lichen die gleiche politische Marsch­richtung, nur ob im Gleichschritt oder „ohne Tritt-Marsch“ führt noch zu mehr oder weniger belanglosen, lediglich Ideen­vielfalt vorgaukelnden, Debatten. Sascha A. Roßmüller Der aktuelle nach einem SPD-Mitgliederent­scheid am 16. Dezember von den Vertrag­spar­teien unter­zeichnete Koalitions­vertrag im Bund läßt grundsätzlich die kritische Frage aufkommen, welchen Wert ...

...weiter

10.06.2013

Räsonieren über Grundsätzliches. - Wo und wie leben wir?

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Territorial im globalen Dorf, das einer Dorfge­mein­schaft entbehrend, auf der verzweifelten Suche nach einer Weltbürgerge­sell­schaft ist, die vielleicht mit den Worten des Philosophen Peter Sloterdijks nicht ganz unzut­reffend mit einem psychopolitischen Großkörper als einer von medial induzierten Streß-Themen in Schwingung versetzten Sorge­ngemein­schaft umschrieben werden kann. Um bei Sloterdijk zu bleiben charak­terisiert dieses Zeitalter nicht, dass die Erde um die Sonne läuft, sondern dass das Geld um die Erde läuft. Entsprechend dem letzt­genannten Phänomen tendieren Institutionen und Regelwerke dazu, den abge­leiteten Produk­tions­faktor Kapital seiner dienenden Funktion zu entbinden und diesem als Selbstzweck alles Andere als Mittel unter­zuordnen. Die Würde selbst Zweck zu sein, wird nach diesem Paradigma lediglich noch in der Rolle des „Human­kapitals“ erfahren. Das Alltags­leben entwickelt sich innerhalb eines paradoxen Spannungs­feldes von affek­tierten Eigen­verant­wortungs­postulaten und gleich­zeitig durch technok­ratische Großinstitutionen zu verant­wortenden phleg­matisch und/oder autistisch ertragenen ...

...weiter

04.06.2013

Zur Islam­debatte: Abendland und Morgenland – Tradition, Leitkultur und Entwicklung

Lesezeit: etwa 6 Minuten

Gedanken eines National­demo­kraten zu Europa und Islam im Jahre 2013 Sascha A. Roßmüller; Juni 2013 Im Zuge der multikul­turellen Völkerwan­derungs­politik der postkolonialen Nachk­riegszeit entwickeln sich bis dato zunehmend kulturelle und religiöse Konflikts­zenarien mit zum Teil bereits Ausmaße eines Kultur­kampfes annehmenden Paral­lelgesell­schaften innerhalb der von der EU langsam an den Rande des Erstic­kungs­todes regulierten Noch-Nationen. Das an Quantität und Schnel­ligkeit identitätserschütternde Aufeinan­derprallen unter­schied­licher Mentalitäten und Traditionen wurde zudem von einer grund­legenden Veränderung der gesell­schaftlich-institutionellen Rahmen­bedingungen begleitet, wodurch jegliche Stabilität eine fühlbare Beeinträchtigung erfuhr. Mit dem Auftreten wirtschaft­licher Krisen des kapitalis­tischen Systems entsteht eine gesell­schaft­liche Situation, in der die Gegenwarts- oder Zeitgeist­leit­motive des Individualismus und Liberalismus auf viele Fragen keine befriedigenden Antworten mehr liefern und infol­gedessen religiöse Angebote wieder stärker ins ...

...weiter

25.05.2013

Florenz, 18. bis 22. Mai 2013 – ein toskanischer Traum!

Lesezeit: etwa 11 Minuten

Warm, aber nicht heiß, befruch­tende, jedoch kaum spürbare seltene Regenschauer und gelege­ntliche Brisen, als kämen sie bewußt aus Zephirs Munde, wie in Botticellis Primavera. Ein Klima, das den ludi florales zu Ehren der namens­spen­denden Göttin Florentia gerecht geworden wäre – Florenz zeigte unmißverständlich an, zu halten, was es verspricht. In den Vormit­tags­stunden, nach einer Fahrt inklusive zweistündiger Pause, erreichten wir Florenz und wurden zugleich mit der Kulisse einem regen, zuweilen bereits an Hektik grenzendem, Treiben gewahr, welchem Haupt­stadt­niveau zugeschrieben werden dürfte. Dies waren allerdings wohl weniger Nachwehen seiner Haupt­stadt­rolle zwischen 1865 und 1870, als vielmehr Auswüchse italienischer Verhal­tensoriginalität im Straßenverkehr, die den durch die deutsche Straßenver­kehr­sordnung domes­tizierten Verkehr­steil­nehmer ein Wechselbad der Gefühle innerhalb der Bandbreite angstin­duziertem Selbster­haltungs­triebs und nemesis­getriebenem Furor Teutonicus beschert. Nach einer derartigen Odyssee versöhnte die zentrale Lage des Hotels, die es erlaubt, sich ...

...weiter

31.03.2013

Minder­heit­envotum zum Abschlußbericht der Enquete-Kommission

Lesezeit: etwa 23 Minuten

Sascha Roßmüller und Andreas Storr, MdL waren beide Mitglied einer Enquete-Kommission des Sächsischen Landtages der 5. Legis­latur­periode, die vom 30. November 2010 bis zum 31. März 2013 tagte. Nachfolgend deren Minder­heit­envotum, das in die Druck­version des Abschlußberichts einging: NPD-Minder­heit­envotum der beiden Enquete-Kommiss­ions­mitg­lieder Sascha Roßmüller und Andreas Storr, MdL, zum Abschlußbericht der Enquete-Kommission des Sächsischen Landtags „Strategien für eine zukunft­sorien­tierte Technologie- und Innovation­spolitik im Freistaat Sachsen“ II Der Technologie- und Innovations­standort Sachsen heute - Bestand­sauf­nahme Die Bestand­sauf­nahme inter­pretiert die Situation aus einem äußerst optimis­tischen Blickwinkel heraus, der eine gewisse, den Realitäten angenäherte Objek­tivierung, nicht zuletzt mit Blick auf die daraus zu folgernder Zukunftsprog­nosen, recht­fertigt. Der Verweis auf eine Verdop­pelung des BIP in den vergangenen 20 Jahren darf nicht verschleiern, dass zum einen das Ausgangs­niveau denkbar gering war, und etwa die Hälfte ...

...weiter

14.02.2013

Neuversion des Glaube­nsbe­kennt­nisses „Veritas in Calamitate“ des Bruder Braunabas (Sascha Roßmüller): vorgetragen am Politischen Ascher­mittwoch 2013

Lesezeit: etwa 1 Minute

Neuversion des Glaube­nsbe­kennt­nisses „Veritas in Calamitate“ des Bruder Braunabas (Sascha Roßmüller): vorgetragen am Politischen Ascher­mittwoch 2013Neuversion des Glaube­nsbe­kennt­nisses „Veritas in Calamitate“ des Bruder Braunabas (Sascha Roßmüller): vorgetragen am Politischen Ascher­mittwoch 2013 Ich glaube an die Europäische Union, die allmächtige Freihan­delszone, die Schöpferin der Richtlinien und der Esperantowährung, und an den Europäischen Gerichtshof, die Institution gewordene Wettbe­werbsregel, unser Brüsseler Herrschafts­inst­rument empfangen von der Europäischen Kommission, geboren jungfräulich, bar jeglicher demokratischer Mitbe­stimmung, gelitten unter der nationalen Selbst­bestimmung, welche gekreuzigt, gestorben und begraben, hinab­gesandt in das Reich der Geschichte, damit auferstehe der Inter­nationalismus, um sich aufzusch­wingen zur Globalisierung, mit Sitz in den Vereinigten Staaten von Israel, von wo gerichtet werden die Völker und Identitäten. Ich glaube an die heilige Inquisition der Toleranten, die Verein­nahmten Nation, die Vererbung der ...

...weiter
28.07.2017
Sascha Roßmüller - Auftakt zur Bundestagswahl 2017
28.07.2017, Sascha Roßmüller - Auftakt zur Bundestagswahl 2017
  • Sascha Roßmüller - Auftakt zur Bundestagswahl 2017
08.03.2017
Sascha Rossmülller – Rede zum politischen Aschermittwoch 2017
08.03.2017, Sascha Rossmülller – Rede zum politischen Aschermittwoch 2017
  • Sascha Rossmülller – Rede zum politischen Aschermittwoch 2017
18.01.2017
Interview Sascha Roßmüller mit einem schwedischen Radiosender
18.01.2017, Interview Sascha Roßmüller mit einem schwedischen Radiosender
  • Interview Sascha Roßmüller mit einem schwedischen Radiosender
06.12.2016
Sascha Roßmüller: Deutschland im Spannungsfeld von EU-Krisenpolitik und Überfremdung
06.12.2016, Sascha Roßmüller: Deutschland im Spannungsfeld von EU-Krisenpolitik und Überfremdung
  • Sascha Roßmüller: Deutschland im Spannungsfeld von EU-Krisenpolitik und Überfremdung


2013 - 2017 © sascha-rossmueller.de - Die Garantie für bessere Politik - Alle Rechte vorbehalten | Impressum
Bildschirmauflösung:  X  px