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Die Garantie für bessere Politik

11.07.2019

Lesezeit: etwa 1 Minute

Postengeschacher in der Politik und Stellenabbau in der Wirtschaft

Die bundesrepublikanischen Problempolitiker beklagen den Fachkräftemangel, sprechen dabei jedoch nicht über das fragwürdige Personal ihrer etablierten Parteien, sondern blicken auf die Wirtschaft, die vor lauter Arbeitskräftemangel und trotz Wirtschaftswachstum fleißig Beschäftigungskapazitäten abbauen. Aber ansonsten ist alles bestens, so dass man sich in den Etagen der großen Politik weiter um die Verteilung von Flüchtlingen in Europa und die Vergabe von Spitzenposten in dem Namen nach europäischen Institutionen kümmern kann.

Derweilen sollen vom geplanten Stellenabbau der Deutschen Bank auch tausende Stellen in Deutschland zur Disposition stehen und ebenso andernorts, wie beispielsweise beim Automobilkonzern Volkswagen 7000 Stellen, bei Ford etwa 5000 Stellen, bei Bayer 4500 Stellen und 3000 Stellen beim Chemiekonzern BASF wegfallen. Aus Rüsselsheim bei Opel hört man, dass 600 Stellen abgebaut werden sollen und auch bei Paypal oder dem Pharmakonzern Sanofi ist von Stellenabbau die Rede. Nicht anders bei Miele und Schaeffler, die ebenfalls Stellen abbauen wollen. Der Fernsehhersteller Loewe ist bereits zur Gänze pleite. Überdies wird die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in diesem Jahr nach einer Prognose des Kreditversicherers Atradius ebenfalls ansteigen. Man erwartet einen Anstieg um zwei Prozent.

Allein im Mai ist jedoch die Arbeitslosenzahl saisonbereinigt bereits um 60 000 angestiegen. Laut einer aktuellen Studie des ifo-Instituts greifen bereits acht Branchen wieder auf das Instrument der Kurzarbeit zurück und dieser Trend soll sich noch verstärkten, insbesondere Schlüsselbranchen der deutschen Wirtschaft betreffend. Sogar 3,8 Prozent der Unternehmen im verarbeitendem Gewerbe befinden sich derzeit im Modus der Kurzarbeit, wobei erwartet wird, dass sich dieser Wert binnen der nächsten drei Monate auf 8,5 Prozent erhöhen soll. In anderen Sektoren liegen die Werte bereits jetzt deutlich höher.

Dies ist ein ideales Umfeld, das erwarten lässt, die zahlreichen Asylforderer zügig in gesellschaftlich nutzbringende Beschäftigungsverhältnisse zu bringen. Aber Hauptsache Ursula von der Leyen bekommt Gelegenheit, ihre als Verteidigungsministerin an den Tag gelegte Kompetenz als künftige EU-Kommissionpräsidentin unter Beweis zu stellen…hiermit dürften dann vielleicht nicht unerhebliche Beraterstellen den Arbeitsmarkt entlasten…

Sascha A. Roßmüller

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